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20.02.2020

Für eine weitere Stärkung der Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland

Am 26. Februar 2020 verkündet das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zum Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe nach Paragraf 217 des Strafgesetzbuches.

Viele Hospize in Deutschland werden in diesen Tagen nach ihrer Haltung in dieser Diskussion gefragt. Walther Seiler, der Geschäftsführer des Diakonie Hospiz Woltersdorf spricht sich gegen eine Änderung der bisherigen gesetzlichen Regelungen aus. Als Theologe sieht Seiler in dem Motto des Hospizes: „Begleitung im Sterben – Hilfe zum Leben“ das Grundanliegen auch in dieser Frage gut wiedergegeben. „Das menschliche Leben ist zu wertvoll, als dass wir es zulassen, dass Leid und Angst vor dem Verlust der Selbstbestimmung dazu führen, dass Menschen nur im Suizid einen Ausweg sehen.

In unserem Hospiz erleben wir jeden Tag neu, dass Zuwendung, ein hohes Maß an Fachlichkeit eines multiprofessionellen Teams und die Bereitschaft, andere im Leid zu begleiten, dem Leben Sinn und Wert gibt. In unserem Hospiz arbeiten – motiviert durch den christlichen Glauben – für eine bestmögliche Versorgung unserer Gäste.“ Für Walther Seiler kann daher einzige Alternative sein, die Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland weiter zu stärken. Besonders dankbar ist der Geschäftsführer der beiden Hospize in Wannsee und Woltersdorf in diesem Zusammenhang auch für die vielen Ehrenamtlichen und Menschen, die durch ihre Spenden dazu beitragen, dass Hospizarbeit so möglich ist.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

https://www.dhpv.de/presseerklaerung_detail/items/presseinformation-solidaritaet-statt-sterbehilfe.html

 
 
 
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