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09.07.2019

Gelungener Praxisstart für neue Gesundheits- und Krankenpflegeazubis in Bernau

Sechs Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege sind im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg mit einer spannenden und umfangreichen Einführungswoche gestartet.

v.l.n.r.: Gina Kosobudzki, Marie Croonenbrock, Saskia Genz, Nadezda Popova, Leonie Raugsch, Carmen Prusky, Annika Sliwa, Natalia Chadzel, Ive Kleemann, Jacqueline Frömming, Kathleen Vogt.

Die neuen Azubis machen eine Luftsprung auf dem Hubschrauberlandeplatz (v.l.n.r.):Jacqueline Frömming, Kathleen Vogt, Ive Kleemann, Natalia Chadzel, Nadezda Popova, Leonie Raugsch.

Fünf junge Frauen und ein junger Mann haben im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg gerade ihre ersten praktischen Erfahrungen in der Gesundheits- und Krankenpflege gesammelt. Nach einem umfangreichen zwölfwöchigen Theorieblock an der Akademie der Gesundheit Berlin Brandenburg e.V. sind die Auszubildenden in der ersten Juliwoche mit einer Einführungswoche endlich mit großer Motivation, aber auch einer gewissen Aufregung, in die Pflegepraxis gestartet.

Die sechs haben ihre Ausbildung am 1. April dieses Jahres begonnen und gehören zum vorletzten Ausbildungsgang nach dem Krankenpflegegesetz von 2004. Ab April 2020 wird das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg nach dem neuen Pflegeberufegesetz generalistisch ausbilden. Dann wird die Trennung zwischen Kinderkrankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege zumindest in den ersten beiden Ausbildungsjahren in Deutschland aufgehoben.

Hochmotivierte Azubis mit guten Voraussetzungen

Die neuen Azubis bringen ganz unterschiedliche Vorerfahrungen mit. Jacqueline Frömming ist ehemalige Serviceassistentin und war später Pflegehelferin im Außendienst der Intensivstation im Immanuel Klinikum Bernau. Kathleen Vogt hat bereits ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Abteilung für Herzchirurgie absolviert. Ive Kleemann hat erfolgreich ein Praktikum zur Berufsorientierung auf der Herzchirurgie abgeschlossen. Natalia Chadzel ist in Polen geboren und gelernte Kosmetikerin. Nadezda Popova ist in Russland geboren und gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte. Leonie Raugsch hat ihre Ausbildung nach zwei erfolgreichen Praktika zur Berufsorientierung in der Abteilung für Allgemeinchirurgie begonnen.

„Eins haben alle gemeinsam: Sie sind hochmotiviert und wollen in drei Jahren mit einem erfolgreichen Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege Menschen mit entsprechender Handlungskompetenz und mit Einfühlungsvermögen bewusst am Krankenbett helfen. Sie bringen sehr gute Voraussetzungen mit, und nun heißt es für uns alle, sie zum Erfolg zu führen“, betonte Carmen Prusky, Qualitätsbeauftragte für Ausbildung am Immanuel Klinikum Bernau.

„Wir alle freuen uns sehr, hier die Ausbildung absolvieren zu können“, sagte Natalia Chadzel stellvertretend für die Gruppe.

Das wertvollste Potenzial für die Zukunft

Mit Freude begrüßte auch Pflegdirektorin Birgit Pilz die Berufsanfängerinnen und den Berufsanfänger: „Sie sind das wertvollste Potenzial für unsere Zukunft im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg.“

Los ging die Einführungswoche mit Einblicken in den Pflegealltag auf der interdisziplinär belegten Station 7 mit den Bereichen Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Herzchirurgie und auf der ebenfalls fachübergreifend belegten Station 3 mit den Bereichen Allgemeinchirurgie, Herzchirurgie und Innere Medizin.

Die Begleitung der Neuen übernahmen wie jedes Halbjahr in der Einführungswoche auch wieder einige der etwas fortgeschritteneren Auszubildenden. Mit großem Engagement, mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen begleitete Praxisanleiterin Gesine Krüger die Gruppe gemeinsam mit Gina Kosobudzki und Saskia Genz aus dem zweiten Ausbildungshalbjahr und mit Marie Croonenbrock aus dem vierten Ausbildungshalbjahr.

„Es hat uns sehr großen Spaß gemacht und stellte uns, die wir selbst noch in der Ausbildung sind, vor die Herausforderung, nun unser erstes Wissen hautnah an die Neuen weiterzugeben. Es war eine gute Erfahrung und auch sehr lehrreich für uns“, sagte Saskia Genz.

Theorie und Praxis verknüpfen

Auch Praxisbegleiterin und Diplom Pflegepädagogin Annika Sliwa von der Akademie der Gesundheit stand den Azubis an einem Tag sequenzweise zur Verfügung, um Theorie und Praxis in der Ausbildung miteinander zu verknüpfen.

Die Einführungswoche war vollgepackt mit vielen Informationen aus dem Unternehmen, mit Belehrungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie zur Hygiene. Sie enthielt Aspekte der Wundbehandlung, Durchführung der Körperpflege, Messen, Bewerten und Dokumentieren von Kreislaufparametern, Grundsätze im Diabetes-Management, Pflegeleitlinien, die elektronische Patientenakte, Pflegeplanung, das multimediale Fortbildungsprogramm CNE, Seelsorge und vieles mehr.

„Die Woche hat uns sehr gefallen und uns nochmals darin bestärkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Wir fühlen uns gut auf unseren ersten richtigen Praxiseinsatz vorbereitet und sind sehr froh, dass wir diese Möglichkeit hier erhalten haben. Auch alle technischen Voraussetzungen sind nun aktiviert, sodass wir vom ersten Tag an auch gleich in der elektronischen Patientenakte unter Anleitung dokumentieren können“, sagte Ive Kleemann beim Abschlussgespräch.

Auch Carmen Prusky freute sich über eine erfolgreiche Woche mit dem pflegerischen Nachwuchs: „Wir wünschen gutes Gelingen und sagen allen Beteiligten herzlichen Dank!“

 
 
 
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