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13.01.2013

Festgottesdienst zum Jubiläum

Zum 10-jährigen Bestehen des stationären Diakonie-Hospizes Wannsee erinnern wir uns an zahlreiche wertvolle Momente des Lebens.

„Jeder Tag, der einem geschenkt wird, ist ein Geschenk Gottes...“

Am 13. Januar 2013 war es soweit: Das Diakonie-Hospiz Wannsee feierte zusammen mit über 200 Gästen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Freunden, Förderern und Wegbegleitern sein 10-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst in der Kirche am Immanuel Krankenhaus.

Genau vor 10 Jahren wurde im stationären Diakonie-Hospiz Wannsee der erste Gast aufgenommen. Mit seinen 14 Plätzen war es das dritte stationäre Hospiz, das in Berlin eröffnet wurde. Mitbegründerin Diakonisse Dr. Angelika Voigt erinnerte sich an die vielen offenen Fragen zur optimalen Pflege und Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in den ersten Stunden des Hauses. Vieles musste noch erprobt werden.

Heute kann das Diakonie-Hospiz auf zehn Jahre kompetenter und liebevoller Begleitung im Sterben und Hilfe zum Leben zurückblicken. Denn ein Hospiz ist ein Raum des Lebens, in dem wir Hilfe, Schutz und Trost finden, wenn wir sie brauchen, betonte Pastorin Miriam Stamm in ihrer Predigt.

Da die Geschichte des Hauses vor allem mit schwerkranken Menschen verbunden ist, wurde während des Gottesdienstes durch Lesungen mit Proschat Madani auch an Verstorbene erinnert, die bis zuletzt Gast im Hospiz in Wannsee waren. Sie, die Gäste und ihre Angehörigen, Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Therapeuten und Ärzte kamen auch in dem Kurzfilm über das Diakonie-Hospiz Wannsee zu Wort, der im Rahmen des Festgottesdienstes uraufgeführt wurde. Sehr sensibel fängt er mit Bildern und Interviews die Atmosphäre des am Kleinen Wannsee gelegenen Hauses ein und gibt Einblick in die tägliche Arbeit des Hospizes.

Schwester Angelika Behm und Udo Schmidt, die beiden heutigen Geschäftsführer, dankten gemeinsam mit Doreen Kossack, Pflegedienstleiterin seit der ersten Stunde, den Initiatoren und Wegbegleitern des Hospizes, den Mitarbeitern der Pflege und den rund 100 Ehrenamtlichen, die unterdessen im stationären wie ambulanten Bereich tätig sind. Nach gut eineinhalb Stunden ging der festliche Gottesdienst, dem Martin und Michael Behm (Orgel und Gitarre) mit Ingo Stelzer (Saxophon) einen außergewöhnlichen musikalischen Rahmen gaben, zu Ende. Im Anschluss gab es Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei einem Empfang sowie für Interessierte zwei Führungen durch das Hospiz.

Dr. Ulrike Döring


Aus dem Freundesbrief April 2013 des Fördervereins Diakonie-Hospiz Wannsee e.V.

 Den vollständigen Freundesbrief April 2013 können Sie hier herunterladen.

 
 
 
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