
Labyrinth im Diakonie Hospiz Wannsee
Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol, man findet es in vielen Kulturen. Das Labyrinth im Vorhof des Diakonie Hospiz Wannsee soll eine Oase sein, wo im meditativen Gehen Kraft und Zuversicht wachsen.
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Auch in vielen Kirchen, z.B. der Kathedrale von Chartre, gibt es Labyrinthe im Kirchenboden. Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. Der Weg ist manchmal mühsam, weil es immer wieder unerwartete Wendungen gibt, aber er führt immer in die Mitte. Unser Labyrinth im Vorhof des Hospizes will genau das sein: Eine Oase, wo im meditativen Gehen Kraft und Zuversicht wachsen.
Ein Labyrinth lädt ein, zur Ruhe, zu sich selbst und zu Gott zu kommen.
Folgende Meditation kann sie auf dem Weg durch das Labyrinth begleiten:
1. Am Anfang
Stellen sie sich am Eingang des Labyrinths hin und halten sie kurze inne.
Atmen Sie ein paar mal tief ein und aus.
Nehmen Sie einen schönen Gedanken, ein Gebet, einen Menschen oder einfach nur sich selbst mit auf den Weg. Hier ein paar Sätze, Gedanken und kurze Gebete, die Sie auf dem Weg innerlich bewegen können:
„Von guten Mächten wunderbar geborgen“
„Gott ist mit mir am Abend und am Morgen“
„Voll Vertrauen gehe ich den nächsten Schritt“
„Gott, gehe du mit auf meinem Weg“
2. Auf dem Weg zur Mitte
Gehen Sie langsam, Schritt für Schritt die Windungen des Labyrinths entlang.
Gehen Sie im Bewusstsein, dass Sie sicher gehen und ankommen.
Wiederholen sie in Gedanken ihren Satz, ihr Gebet.
3. In der Mitte angekommen
Sie sind in der Mitte angekommen.
Halten Sie inne und atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus.
Spüren Sie, dass Sie da sind. Sie haben einen Moment ganz für sich.
Vielleicht ist ein Gedanke aufgetaucht, der Ihnen wichtig ist und den Sie behalten möchten.
Wenn Sie mögen machen Sie sich bewusst:
Gott war und ist da. Bei jedem Schritt des Weges und jetzt hier in der Mitte.
Und er wird mitgehen, wenn Sie das Labyrinth wieder verlassen.
4. Zurück in den Alltag
Verabschieden Sie sich bewusst von der Mitte und gehen den Weg zurück in den Alltag und wenn Sie mögen nehmen Sie ihren Satz, ihr Gebet mit.
Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol, man findet es in vielen Kulturen.
So gibt es auch in vielen Kirchen, z.B. der Kathedrale von Chartre, Labyrinthe im Kirchenboden. Ein Labyrinth ist kein Irrgarten.
Der Weg ist manchmal mühsam, weil es immer wieder unerwartete Wendungen gibt, aber er führt immer in die Mitte.
Ein Labyrinth lädt ein, zur Ruhe, zu sich selbst und zu Gott zu kommen.